Düsseldorf – Auf dem 33. Ordentlichen Bundestags des Deutschen Handballbunds in Düsseldorf gab es eine wichtige Entscheidung im Frauenhandball. Zuvor waren öffentlich Stimmen gegen die ursprüngliche Ligenstruktur-Reform laut geworden.

So wurde die ursprünglich geplante Abschaffung der 3. Ligen als Teil der Ligenstruktur-Reform zurückgenommen. 1. und 2. Liga sollen künftig mit insgesamt bis zu 28 Mannschaften spielen, darunter folgt die 3. Liga mit bis zu 36 Mannschaften und den Oberligen aus den zehn Förderregionen.

„Mit diesem Beschluss werden wir einen lukrativen Frauenhandball entwickeln können, wir wollen das Interesse an Frauenhandball steigern. Wir brauchen eine starke Liga, in der die deutschen Topstars antreten, um die Qualität zu steigern. Daneben müssen wir die Nachwuchsförderung intensivieren. Wir sind in Gesprächen mit der HBF, was die Weiterentwicklung des Nachwuchs-Zertifikats betrifft. Zudem soll es künftig eine Akademie für Nachwuchsspielerinnen geben, wo die Talente in der Woche trainieren, wohnen und zur Schule gehen und am Wochenende zu ihren Vereinen zurückkehren“, so DHB-Sportvorstand Axel Kromer in der Pressemitteilung.

Zudem wurde der Katalog der Mindeststandards für die 1. Liga aus dem Antrag genommen, weil einige Punkte so schnell nicht umsetzbar seien.

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